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Erlebnisse an der bulgarischen Schwarzmeerküste |
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In Nessebar an der bulgarischen Schwarzmeerküste weht in diesen Wochen die Fahne mit dem Emblem der Volkssolidarität. Zum diesjährigen Frühlingstreffen des Reiseklubs und der Volkssolidarität reisen im Mai rund tausend Gäste ans Schwarze Meer. Die Reiselustigen aus den neuen Bundesländern und Berlin genießen für jeweils eine Woche die bulgarische Gastfreundschaft genauso wie das gesunde Meeresklima, die herrlichen Landschaften und eine Jahrtausende alte Kultur.  Im 21. Jahr des gemeinsamen Reisens beider Partner ist das Reiseziel wiederum gut ausgewählt und vor allem auf die Interessen der Mitglieder der Volkssolidarität perfekt zugeschnitten. So manch einer der Reiseklubgäste kennt Bulgarien aus früheren Jahren und kann viel Bekanntes als auch jede Menge Neues entdecken. Die Ausflüge entlang der malerischen Küstenlandschaft sowie in die Bergausläufer des Balkangebirges machen wirklich Spaß und vermitteln einen Blick auf die reiche Geschichte – angefangen von den Thrakern über das erste Bulgarenreich bis hin zum modernen Heute.  Für die gepflegte Hotelanlage „Sol Nessebar Mar“ direkt am Schwarzen Meer und die gut organisierten Ausflüge gibt es viel Lob unter den Gästen. „Besonders haben mir die Tour ins Balkangebirge und die Dörferfahrt gefallen, bei denen wir Land und Leute näher kennen lernten“, schwärmt Lore Unger von der Ortsgruppe Fischerinsel aus Mitte. Beim bulgarischen Abschlussfest wurde das Frühlingstreffen 2013 verraten: Es geht nach Spanien an die Costa Brava. Die Ortsgruppe von der Fischerinsel wird wieder dabei sein.
Mario ZeidlerWeitere Informationen unter: www.becker-strelitz-reisen.de.
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Die Volkssolidarität wird gebraucht |
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„Wir leben in einer Gesellschaft, die immer älter wird. Ob auf diese Herausforderung die Rente mit 67 die richtige Antwort ist, wie die Bundeskanzlerin unlängst wieder erklärte, halte ich für blanken Unsinn und grundfalsch. Und wenn ich höre, dass Frau Merkel den demokratischen Wandel zur Chefsache machen will, dann weiß ich: die Volkssolidarität wird gebraucht“. - So die Vorsitzende der Berliner Volkssolidarität Heidi Knake-Werner auf dem Erfahrungsaustausch mit den Ortsgruppenvorsitzenden am 25. April 2012. Und weiter: „Unser Leitsatz Miteinander – Füreinander ist in diesen Zeiten gefragter denn je.“Wie ist die Berliner Volkssolidarität aufgestellt, um den aktuellen und zukünftigen Aufgaben in der Bundeshauptstadt als anerkannter Sozial- und Wohlfahrtsverband gerecht werden zu können? Diese Frage bewegte die Teilnehmer beim diesjährigen Erfahrungsaustausch mit Ortsgruppenvorsitzenden. Einer langjährigen Tradition folgend, lud der Vorstand der Berliner Volkssolidarität auch in diesem Jahr zu einer zentralen Beratung mit den Ortsgruppen ein. Zu dieser wiederum sehr gut besuchten Veranstaltung kamen rund 115 Vorsitzende und Vertreter von Ortsgruppen aus allen Bezirksverbänden ins Konferenzzentrum CEDIO im Storkower Bogen von Lichtenberg. Beim regen Gedankenaustausch ging es u. a. um die Mitgliederwerbung, die notwendige Beitragserhöhung, eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit sowie die Nutzung aller Potenzen des Verbandes und seiner Einrichtungen.  Ganz klar, die Volkssolidarität ist vor allem ein starker Mitgliederverband. Nirgendwo in Berlin vereinen sich derart viele Mitstreiter, die sich ehrenamtlich aktiv einbringen wollen. Dies ist ein besonderes Merkmal, das gerade unseren Verband auszeichnet. In der Diskussion zeigte sich, dass gerade die persönliche Ansprache den meisten Erfolg bringt – sei es bei der Spendensammlung oder bei der Mitgliederwerbung. Mario Zeidler
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5. Berliner Freiwilligenbörse erfolgreich im Roten Rathaus |
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Über 2600 Interessierte kamen am 21.04.2012 von 11 und 17 Uhr zur 5. Berliner Freiwilligenbörse ins Rote Rathaus, um sich über die vielfältigen Möglichkeiten zum Engagement zu informieren. Über 100 Messestände erwarteten die Gäste mit einer stadtweiten, großen und bunten Auswahl von Angeboten zu einem ehrenamtlichen, freiwilligen Engagement. Die Bandbreite der Aussteller reichte von A wie Amnesty International bis Z wie Zeitzeugenbörse, an den Ständen waren Ansprechpartner aus den Projekten und Vereinen, die die bunte Vielfalt der bereits Aktiven sicht- und erlebbar verdeutlichte. Mehr als dreißig ehrenamtliche Börsenlotsinnen und -Lotsen hießen alle Besucher willkommen und begleiteten sie sachkompetent bei allen Fragen rund um die Börse. Mit dabei war natürlich auch die Berliner Volkssolidarität. An verschiedenen Ständen präsentierte sich der Sozial- und Wohlfahrtsverband mit seinem Mitgliederverband, dem Betreuungsverein, dem ambulanten Hospizdienst sowie seinem ehrenamtlichen Engagement für demenzkranke Menschen.
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Antrittsbesuch mit vielen Fragen |
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"Von der Volkssolidarität hört man ja nur Gutes", so kommentierte Senator Czaja die Arbeit und die Aktivitäten des Verbandes, die ihm Anfang April während eines ersten Gesprächs die Landesvorsitzende Heidi Knake-Werner und Uwe Mahrla, der Geschäftsführer der Sozialdienste gGmbH der Volkssolidarität, erläuterten. Neben Informationen über die Strukturen und Tätigkeitsfelder der Volkssolidarität ging es vor allem um die sich abzeichnenden Probleme in der Gesundheits- und Sozialpolitik des Landes Berlin. Als Träger von Projekten und Einrichtungen, aber auch als Leistungsanbieter vor allem im Pflege- und Betreuungsbereich stand die Zukunftsentwicklung der Pflege im Zentrum, so der drohende Fachkräftemangel, die drängende Verbesserung der Ausbildungsbedingungen, die notwendige Aufwertung des Pflegeberufs und schließlich auch die schlechte ärztliche und fachärztliche Versorgung in den Pflegeeinrichtungen und den östlichen Stadtbezirken. Ein weiterer wichtiger Punkt war das mangelhafte Entlassungsmanagement der Berliner Krankenhäuser und die Frage, ob der Ausbau der Pflegestützpunkte nicht zu einer besseren Vernetzung von Krankenhaus, Betreuung und Pflege beitragen könnte und müsste.  Dass der Handlungsbedarf groß ist und die Zeit drängt, sahen auch Senator Czaja und Staatssekretär Büge und stellten eher scherzhaft fest, dass ihr 100-Tage-Programm wohl eher 200 Tage benötigen würde. Der Senator sicherte aber zu, auch weiterhin mit der Volkssolidarität in Verbindung zu bleiben und sie bei der Umsetzung der Sozial- und Pflegepolitik zu beteiligen.
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"Von wegen altes Eisen..." |
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Zum Thema des lebenslangen Lernens hat auch die Berliner Volkssolidarität vieles zu bieten. Und wenn es um Erfahrungen geht, die über Landesgrenzen hinaus ausgetauscht werden sollen, ist der Verband natürlich mit Rat und Tat dabei. Beim internationalen Projekt "Von wegen altes Eisen... Erfahrung hat Zukunft!" - bei dem der Berliner Verband zu den Mitgestaltern gehört – geht es um einen länderübergreifenden Erfahrungsaustausch, bei dem zahlreiche Vorhaben bürgerschaftlichen Engagements aufgegriffen und verallgemeinert werden sollen. Max Mütze, Hans-Ulrich Theile, Heino Hankewitz und Ingrid Müller (Foto) nahmen kürzlich im Rahmen des EU-Projektes am Treffen im Saarland teil und haben dort die Berliner Volkssolidarität vertreten. Als Gastgeber hat der Projektpartner Seniorenbüro des Landkreises Sankt Wendel im Saarland den Gästen aus dem österreichischen Graz, belgischen Raeren und aus Berlin verschiedene Aktivitäten älterer Menschen vorgestellt. Es fand ein reger Erfahrungsaustausch über das Ehrenamt und die Freiwilligenarbeit statt. Die nächste Zusammenkunft, die innerhalb dieses Projektes auch die letzte Begegnung sein wird, findet vom 23. bis 25. April in Berlin statt. Mario Zeidler
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Ein hoffnungsvolles Signal |
Angesichts der sich weiter verschlechternden sozialen Lage, die für immer mehr Menschen mit wachsenden Sorgen und Ängsten verbunden ist, stimmen die Töne, die am 8. Februar 2012 auf der vom Sozialverband Berlin-Brandenburg e. V. (SoVD) einberufenen Pressekonferenz angeschlagen wurden, durchaus optimistisch. An ihr nahmen Vertreter jener Verbände teil, die sich vor drei Jahren zum ersten Mal zusammengefunden haben, um mit dem Berliner Sozialgipfel eine gemeinsame Plattform für die Interessenvertretung der Bevölkerung Berlins zu schaffen. Zu diesem Verbund zählen neben dem SoVD auch attac, ver.di, die Gewerkschaft NGG, der Humanistische Verband Deutschlands/Berlin-Brandenburg, der Sozialverband Berlin-Brandenburg e. V. (VdK), Jahresringe e. V. und nicht zuletzt die Berliner Volkssolidarität. Der nun zum dritten Mal in Folge im Sommer geplante Sozialgipfel wird – anknüpfend an die vorangegangenen – die Sozialpolitik, wie sie mit dem Koalitionsvereinbarung des schwarz-roten Senats gefaßt ist, kritisch unter die Lupe nehmen und konkrete Forderungen zur Verbesserung der Lage auf dem Gebiet der Arbeitsmarktpolitik und zur Armutsbekämpfung, zur Sicherung der personellen und materiellen Bedingungen für eine inklusive Schule und zur Frage des Fachkräftemangels in der Altenpflege erheben. Die Sozialexpertin des SoVD, Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer, unterstrich die Notwendigkeit der Bekämpfung von Armut bei Arbeit und im Alter, auch unter Berücksichtigung der besonderen Probleme der Menschen mit Migrationshintergrund. „Wir fordern einen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro, den Ersatz der 400-Euro-Jobs durch sozialversicherungspflichtige tariflich entlohnte Teilzeit- und Vollzeitarbeit sowie eine Beschäftigungs- und Ausbildungsquote im Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz“, betonte sie. Der Geschäftsführer des Sozialverbandes VdK Bernd Maier verwies darauf, dass derzeit knapp 40 Prozent der Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf in einer Regelschule lernen. Er unterstütze den Anspruch behinderter Kinder und ihrer Eltern auf inklusiven Unterricht, der bald für alle Berliner Schulen gelten müsse. Ingeborg Simon, die als stellvertretende Vorsitzende den Berliner Landesverband der Volkssolidarität vertrat, machte eindringlich auf die kritische Situation im Pflegebereich aufmerksam. Unabdingbar sei, dass sich der Senat für die Einführung des Umlageverfahrens bei der Ausbildung mit allen Pflegeeinrichtungen sowie die Finanzierung des dritten Ausbildungsjahres durch die Bundesagentur für Arbeit für Quereinsteiger einsetzt, um dem sich abzeichnenden Mangel an Pflegfachkräften in der Altenpflege wirksam zu begegnen. Mit diesen und weiteren Forderungen wird sich der 3. Berliner Sozialgipfel befassen und – so die Botschaft auf der Pressekonferenz – auch nach dem Treffen „am Ball“ bleiben. Das geschaffene Bündnis, in dem sich Kraft und Sachkompetenz verbinden, wird als Fürsprecher für Bürger, die keine Stimme haben, deren Interessen wahrnehmen, mit Nachdruck gegenüber dem Senat vertreten und stärker in die Öffentlichkeit tragen. Mario Zeidler
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