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Ambulanter Hospizdienst - Kursbeginn am 20. Februar 2012

Der Ambulante Hospiz­dienst der Berliner Volks­soli­dari­tät be­glei­tet und berät Schwerst­kranke, Sterbende und deren Nahe­stehende, damit es möglich ist, die letzte Lebens­phase in häus­licher Um­ge­bung ver­bringen zu können.

Wenn Sie uns bei dieser vielfältigen und interessanten Aufgabe unterstützen möchten, dann werden Sie ehrenamtliche Mitarbeiterin / ehrenamtlicher Mitarbeiter im Ambulanten Hospizdienst. Sie werden umfassend und sorgfältig auf diese Aufgabe vorbereitet und natürlich auch während Ihrer Tätigkeit betreut.

Der aktuelle Vorbereitungskurs startet am 20. Februar 2012. Er ist für die Teilnehmer kostenlos und als Bildungsveranstaltung anerkannt.

Eine genaue Beschreibung finden Sie hier. Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen gern!
Tel.: 030.29335728

Das Hospizteam
Susanne Rehberg, Alexander Sommer und Nadine Groves

Neujahrskonzerte der Volkssolidarität im Konzerthaus am Gendarmenmarkt

Die Neu­jahrs­kon­zerte der Berliner Volks­soli­darität im be­rühm­ten Konzert­haus Berlin am his­torischen Gen­dar­men­markt in Mitte sind seit vielen Jah­ren ein Kultur­genuss erster Güte und Aus­hänge­schild des Ver­bandes. Auch in diesem Jahr besuchen in den ersten beiden Januar-Wochen wie­de­rum rund 14.000 Mitglieder und Gäste des Wohl­fahrts­ver­bandes den traditio­nellen Jahresauftakt der Berliner Volks­soli­darität.

Die zehn ausverkauften Aufführungen im Konzerthaus sorgen auch diesmal wie in all den anderen Jahren mit brillanten Künstlern für höchstes Niveau. Ein Konzerttermin wurde wieder speziell für die Brandenburger Volkssolidarität bereit gehalten. Bei einem anderen waren Vertreter aus Politik und Verwaltung der Bundeshauptstadt eingeladen. So war der Bezirksbürgermeister von Spandau, Helmut Kleebank, Gast der Abendveranstaltung am 3. Januar. Doch vor allem sind die zehn Konzerte im Herzen Berlins eine gute Gelegenheit, allen Mitgliedern des Verbandes für ihr ehrenamtliches Engagement zu danken.

Die Neujahrskonzerte 2012 werden diesmal durch die Operette bestimmt. Das Programm konzentriert sich auf grandiose Werke von Walzerkönig Johann Strauss und Franz Lehar. Als Solisten überzeugen Manja Sabrowski und Esther Puzak (beide Sopran), an ihrer Seite Christoph Kayser (Tenor) und Dejan Brkic (Bassbariton). Zum Gelingen der Konzerte trägt zweifellos das Deutsche Filmorchester Babelsberg unter seinem quirligen Gastdirigenten Claus Efland bei. Seit Jahren schon ist das Orchester ein fester Partner der Volkssolidarität bei den umjubelten Neujahrskonzerten. Und nicht zuletzt sei auf die souverän durchs Programm führende Moderatorin Marion Sauer verwiesen. Mit Charme und Perfektion schlägt die erfahrene Entertainerin eine Brücke zwischen Bühne und Publikum.

Mario Zeidler

Volkssolidarität spendet für Bahnhofsmission am Ostbahnhof

Zum Weihnachts­fest startete die Berliner Volks­soli­darität eine besondere Hilfs­aktion für be­nach­teiligte Bürger der Stadt. Den Mit­arbeitern der Bahnhofs­mission am Ost­bahnhof wurden am 21.12.2011 Geschenke für Hilfs­be­dürftige über­geben.

In den zahl­reichen Beuteln mit dem VS-Logo steckten nicht nur leckere Süßig­keiten, Kaffee und Dusch­lotionen sondern auch dringlich benötigte Dinge für die Winter­zeit wie Strümpfe und Hand­schuhe. Die Spenden wurden von den Mitarbeitern der Sozialdienste gGmbH und dem Landesverband der Volkssolidarität zusammengetragen.

Die Bahnhofsmission am Ostbahnhof gibt es seit 1894 und ist damit die älteste Einrichtung ihrer Art in Deutschland. Täglich suchen zwischen 80 und 140 Gäste die Mission auf. Hier finden Wohnungslose sowie sozial schwache Mitbürger einen Anlaufpunkt, bei dem es nicht nur um das Nötigste geht. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Bahnhofsmission am Ostbahnhof bieten neben der Grundversorgung auch Gespräche, Gemeinschaft und Beratung an. So wie Anna-Luise Pachali, Mitglied der Volks­soli­darität aus Potsdam-Mittelmark, die ehrenamtlich bei der Bahnhofsmission in den Räumen der Deutschen Bahn am Ostbahnhof mitwirkt.

Mario Zeidler

Was bringt uns das neue Bündnis?

Die neueste Ausgabe unseres Maga­zins IM FOKUS ist erschienen. In der Nr. 4-2011 können Sie sich anhand der Viel­zahl von Bei­trägen erneut ein an­schau­liches Bild über die Berliner Volks­solidarität machen. Das Vorwort stammt von der Vor­sitzenden Dr. Heidi Knake-Werner. Darin heißt es:

"In den nächsten Tagen wird sich in Berlin eine neue Landes­regierung kon­sti­tu­ieren; die bisherige rot-rote Koalition hat bei den Wahlen keine Mehr­heit mehr bekommen und so wird Berlin künftig von einem Bündnis aus SPD und CDU mit Klaus Wowereit an der Spitze regiert.

Uns interessiert natürlich vor allem, was wird sich mit diesem neuen Bündnis ändern? Bleiben die Weichen für das soziale Berlin gestellt und wird Berlin auch für ältere Menschen lebenswert bleiben oder wird die Ausrichtung an den Interessen der Wirtschaft die künftige Politik bestimmen?

Nachdem der Koalitionsvertrag auf dem Tisch liegt, herrscht in den Medien die Meinung vor, die Linie von Rot-Rot wird fortgesetzt, einen Kurswechsel wird es nicht geben. Und tatsächlich wird im Vertrag z.B. als Leitziel eine "hochwertige, würdevolle, wohnortnahe Versorgung älterer Menschen" aufgestellt und das Prinzip der Inklusion behinderter Menschen postuliert. Das lässt hoffen, aber sehr viel Konkretes findet sich nicht. Wie soll es weitergehen mit der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, was passiert mit der S-Bahn, wer schafft den notwendigen seniorengerechten Wohnraum und wie soll es gelingen, ein engmaschiges Netz an Nachbarschaftstreffs, Beratungs- und Unterstützungsangeboten vor Ort mit gut qualifiziertem Personal zu schaffen.

Die Gesundheitsämter leiden unter Personalmangel, die notwendige Anzahl an Pflegestützpunkten lässt auf sich warten, der Fachkräftemangel in den Pflegeeinrichtungen ist bedrohlich und mancher Nachbarschaftstreff hält sich nur mit Ehrenamtlichen über Wasser. Die ÖBS-Stellen, die viel zum sozialen Zusammenhalt im Kiez beigetragen haben, wird es nicht mehr geben. Es gibt also viel zu tun, schöne Worte reichen nicht, um unser Berlin für alle sozial und lebenswert zu erhalten. "


Die Aktuelle und alle älteren Ausgaben finden Sie hier.

Gute Pflege unter Generalverdacht?

Die Sozialdienste der Volkssolidarität Berlin gGmbH unterstützen die Aussagen der Pressemitteilung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) vom 08. September 2011.

Wir erklären in aller Entschiedenheit und im Namen unserer über 700 haupt­amtlichen Beschäftigten sowie über 100 Ehren­amtlichen über­ein­stimmend mit dem DBfK:

"Auch wenn für kriminelles Handeln die Null-Toleranz-Grenze gilt, bringt die vorschnelle Bezifferung eines geschätzten Millionen­schadens alle Pflegenden öffentlich unter Generalverdacht." [1]

Die mangelnde Anerkennung und Vergütung des Pflegeberufes in unserer Gesellschaft wird den statistisch bereits errechneten Pflegenotstand der nächsten Jahre verschärfen. Einschränkungen werden Pflegebedürftige und ihre Angehörigen tragen – zum Nachteil einer sozial gerechten Gesellschaft.

Um dem hohen Qualitätsanspruch in der Pflege und Betreuung von Betroffenen und deren Angehörigen gerecht zu werden, plädieren wir als Mitglied des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands:

"Gute Pflege braucht gute Rahmenbedingungen – und Ihre Mitwirkung"

Wir pflegen, betreuen, beraten und begleiten in:

  • sieben ambulanten Sozialstationen
  • drei ambulant betreuten Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz
  • drei Seniorenheimen
  • drei Einrichtungen Wohnen mit Service
  • zwei Tagespflegestätten
  • einem ambulanten Hospizdienst

Sylvia Svoboda (Pflegedirektorin und Leiterin des Kompetenzzentrums Pflege des Bundesverbandes der Volkssolidarität)

[1] Quelle: "Der DBfK kritisiert – Ambulante Pflegedienste werden unter Generalverdacht gestellt" unter www.paritaet-alsopfleg.de
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